* Startseite     * Archiv     * Kontakt



* Themen
     trouvaillen
     naher osten
     geschichte allgemein
     deutsche geschichtspolitik
     termine
     polemik&gezeter


Webnews







Das macht Laune!

"Die wirtschaftlichen Sanktionen gegen den Iran zeigen Wirkung. Die im Folgenden aufgeführten Berichte deuten die Probleme an, denen sich der Iran in diesem Zusammenhang nun gegenübersieht.

1. Der Generaldirektor der Nationalen Iranischen Ölgesellschaft (NIOC) hat mitgeteilt, er rechnete im Anschluss an die Öffnung von Angebotsumschlägen (tender envelopes) für 17 Blöcke (von Gas- und Ölfeldern, die zum Angebot standen) damit, dass über drei von ihnen (!) eine Übereinkunft erzielt werden würde. Es sei daran erinnert, dass der Iran die Ausschreibungsphase nach einem großen Treffen in Wien im Februar 2007 um einen Monat verlängert hat, um Investoren für diese Projekte zu gewinnen. (Mehr News Agency, 4.11.)

2. Im Rahmen der Bemühungen, ausländische Investoren zu gewinnen, hat der amtierende iranische Ölminister Nizari gewarnt, der Iran würde mit lokalen Firmen zusammenarbeiten - so wie er kürzlich mit einer lokalen Firma einen Vertrag über ein Flüssigerdgaskraftwerk geschlossen hat - , wenn ausländische Firmen nicht schnell Verträge mit dem Iran unterzeichnen würden. (AFP, 5.11.)

3. Ein Vertreter der Bank of Iran hat mitgeteilt, dass de facto alle wichtigen europäischen Banken die Zusammenarbeit mit dem Iran eingestellt hätten. Er sagte, es sei geradezu unmöglich, USD-Überweisungen an den Iran zu tätigen, lediglich Euro-Überweisungen, und selbst dies werde immer problematischer, da nur noch drei europäische Banken bereit dazu seien, Kapital in den Iran zu transferieren. (AFP, 4.11.)

4. Ein iranischer Geschäftsmann hat berichtet, dass der Import von Fertighäusern aus Australien gescheitert sei, da sich die australischen Banken geweigert hätten, einer iranischen Firma Kredit zu gewähren. Selbst asiatische Banken in Südkorea und China wurden die Geschäfte mit dem Iran einschränken. Die großen Banken Chinas  würden sich inzwischen aufgrund ihrer wirtschaftlichen Interessen in den USA und der Furcht vor einer amerikanischen Reaktion weigern, mit dem Iran zusammenzuarbeiten. Daher müssten iranische Banken mit kleinen Banken in Asien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten arbeiten, und das in dem Bewusstsein, dass selbst diese Kooperation jeden Moment enden könnte. Das Ergebnis sei, dass iranische Geschäftsleute bar zahlen oder Güter über Dritte (offensichtlich Dubai) importieren müssten, was die Preise erheblich erhöht. (AFP, 4.11.)"

(Außenministerium des Staates Israel, 11.11.07)

13.11.07 10:55
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung